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Paare in Deutschland lassen sich im Durchschnitt nach 14,9 Ehejahren scheiden

 

2015 lag die Scheidungsquote in Deutschland bei 41%

Teuer, jedoch manchmal nötig: Der Gerichtsprozess. Greift die Rechtsschutzversicherung auch hier?

 

Ganz konkret: Was muss ich beachten, damit die Rechtsschutzversicherung die Scheidungskosten übernimmt?

 

Bevor Sie zum Anwalt gehen, beantragen Sie eine Leistungszusage von der Versicherung. Wenn der Rechtsstreit Aussicht auf Erfolg hat und Ihre Rechtsschutzversicherung diese Leistung auch abdeckt, dann bekommen Sie eine Zusage der Kostenübernahme und können sie Ihrem Anwalt vorlegen.

Wenn der Anwalt selbst sich an den Versicherer wenden muss um eine Leistungszusage für die Kosten zu erhalten, erhebt der Anwalt häufig eine gesonderte Gebühr für diese Dienstleistung, die nicht von der Rechtsschutzversicherung übernommen wird.

Zu Gerichtsprozessen kommt es meist, wenn sich die Paare über finanzielle Aspekte der Scheidung und das kindliche Sorge- und Besuchsrecht nicht einig werden können.

Der Tarif der ARAG schlägt mit rund 350 € im Jahr alles andere als günstig zu Buche. Er ist aber auch einer der wenigen Tarife, der in Frage kommt, wenn Sie sich auch gegen hohe Gerichtskosten im Falle einer Scheidung absichern wollen.

Warum sind Rechtsschutzversicherungen die in Ehesachen die Gerichtskosten übernehmen, so teuer? Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich dazu kommt, dass der Versicherer zahlen muss, ist bei Scheidungen sehr hoch. Ebenfalls hoch sind die Verfahrenskosten, die die Versicherungsgesellschaft übernehmen muss. Das wiederum spiegelt sich in den Beiträgen wieder. 

Welche Anwalts- und Gerichtskosten bei einer Scheidung auf Sie zukommen könnten, entnehmen Sie der unten stehenden Tabelle.

Die Beweggründe sind vielfältig und die Lebensläufe sehr unterschiedlich. Dennoch kommen viele Paare in Deutschland an den Punkt, an dem sie getrennte Wege gehen wollen. Auf 2 Ehen die 2015 geschlossen wurde, kommt fast eine Scheidung.

Weitere Informationen zum Thema Rechtsschutzversicherung

Rechtsschutzversicherung – Mediation als Alternative zum Prozess
 
Versicherungsgesellschaften setzen heute vermehrt auf einen Konsens statt auf Konfrontation. Also auf Mediation.
 
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Die Zeit rennt: 5 wichtige Fakten zur Rechtsschutzversicherung und Wartezeit?
 
Worauf müssen Sie aber vor dem Abschluss einer Rechtsschutzversicherung achten und was hat es mit der Wartezeit auf sich?

 

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Für wen eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll ist 
 
Eine Rechtsschutzversicherung ist je nach persönlicher Lebenslage sinnvoll. Hier erfahren Sie, in welchen Situationen Rechtsbeistand notwendig ist.


 
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Unfallversicherung
Einkommenssicherung

Wenn Ihr Anwalt selbst mit der Versicherung Kontakt aufnehmen muss, fallen zusätzliche Gebühren an 

Rechtsschutzversicherung ist nicht gleich Rechtsschutzversicherung. Fragen Sie bei Ihrer Gesellschaft nach, ob eine gewisse Leistung von Ihrem Tarif abgedeckt wird. Das können die Berater am Telefon im Einzelfall am besten beantworten.

Wenn sich ein Rechtsstreit anbahnt, rufen Sie als erstes bei Ihrer Versicherung an. Häufig sind die Berater selbst Anwälte und können Ihnen erste rechtliche Hinweise zu Ihrem Fall geben.

Weit über 100.000 Kunden vertrauen uns bereits

Überzeugen Sie sich selbst:

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Auch wenn Sie aktuell nicht an Scheidung denken, sobald die Situation in der Ehe belastend wird, sind 3 Jahre eine lange Wartezeit. Das bedeutet nämlich, erst 3 Jahre nach Abschluss der Rechtsschutzversicherung, übernehmen z.B. die ARAG und ConceptIF die Kosten einer Scheidung. 

Andererseits gehört die Rechtsschutzversicherung zu den eher hochpreisigen Versicherungen. Diese Beiträge über einen langen Zeitraum zu bezahlen, kann auch ganz schön ins Geld gehen. 

Friendsurance kommt als einziger Versicherungsmakler seinen Kunden entgegen und bietet Ihnen den Schadensfrei-Bonus für ihre Rechtsschutzversicherung an, frei von Zusatzkosten. Sie können bei Schadensfreiheit bis zu 30% Bonus erhalten, jedes Jahr.

Die Wartezeit nach Abschluss der Rechtsschutzversicherung beträgt bis zu 3 Jahren 

Seit dem Jahr 2000 entwickelt sich der Trend in Deutschland dazu, dass die Ehepartner sich immer später zu einer Scheidung durchringen

Das passiert jedoch in dem Kontext, dass auch immer später geheiratet wird. 2015 heirateten Männer durchschnittlich mit 33 Jahren und Frauen mit 31 Jahren.

Die meisten Eheleute lassen sich im Alter von 45 bis 50 Jahren scheiden

Grundsätzlich gilt: Die Kosten einer Scheidung hängen von Ihrem monatlichen Einkommen und Ihrer Altersvorsorge ab und die Mindestgebühren sind gesetzlich festgelegt. Der Mindeststreitwert beträgt 3.000 €. 

Trennungsdauer

Sprechen Sie vorher mit Ihrer Versicherung und erst danach mit Ihrem Anwalt

 

Warum übernehmen Versicherer so selten Gerichtskosten bei einer Scheidung?

 

Wenn es zur Scheidung kommt, übernehmen einige Rechtsschutz-Anbieter auch die Gerichtskosten bei einer Scheidung. Erfahren Sie, wie viel eine Scheidung kostet und wie weit im Voraus Sie eine Rechutsschutzversicherung abschließen müssen. 

Die Rechtsschutzversicherung übernimmt auch Scheidungskosten

Die Scheidungsanträge werden mehrheitlich von Frauen eingereicht

Frauen unternehmen häufiger den ersten Schritt in Richtung Scheidung. 52% der Scheidungsanträge wurden im Jahre 2014 von Frauen, 40% von Männern und 8% von beiden Partnern gemeinsam eingereicht

Erstberatung beim Anwalt zum Thema Scheidung: Verschaffen Sie sich einen ersten Überblick

Einige Versicherungen übernehmen die Erstberatung bei familienrechtlichen Angelegenheiten, wie Scheidung und Scheidungsfolgen (z.B. Kindes-Unterhalt). Das bedeutet, dass ein erstes Gespräch mit einem Anwalt bei der Rechtsschutzversicherung eingereicht werden kann. Voraussetzung: Die Komponente für Ehe-Rechtsschutz wurde vorab zum Privatrechtsschutz dazugebucht. 

Diese Auskünfte und Ratschläge vom Anwalt sollen lediglich eine erste Orientierung geben. Der Anwalt wird sich dabei weder die Unterlagen des Ehepaars ansehen, noch Dokumente verfassen oder auf alle Details eingehen. Die Erstberatung findet mündlich statt. 

Für eine Erstberatung darf der Anwalt, laut Gebührenordnung, max. 190 € zzgl. Mehrwertsteuer in Rechnung stellen.

030-344 09 98 80 (Ortstarif)

Beratungs-Team

Wartezeit Rechtsschutzversicherung bei Scheidung

Paare in Deutschland lassen sich im Durch-schnitt nach 14,9 Ehejahren scheiden

Gemeinsam eingereicht

Von Männern eingereicht

Von Frauen eingereicht

2015 lag die Scheidungsquote in Deutschland bei 41%

Die Beweggründe sind vielfältig und die Lebensläufe sehr unterschiedlich. Dennoch kommen viele Paare in Deutschland an den Punkt, an dem sie getrennte Wege gehen. Auf 2 Ehen die 2015 geschlossen wurde, kommt fast eine Scheidung.

Die Scheidungsanträge werden mehrheitlich von Frauen eingereicht

Frauen unternehmen häufiger den ersten Schritt in Richtung Scheidung. 52% der Scheidungsanträge wurden im Jahre 2014 von Frauen, 40% von Männern und 8% von beiden Partnern gemeinsam eingereicht

Warum übernehmen Versicherer so selten Gerichtskosten bei Scheidung? 

Erstberatung beim Anwalt zum Thema Scheidung: Verschaffen Sie sich einen ersten Überblick

Einige Versicherungen übernehmen die Erstberatung bei familienrechtlichen Angelegenheiten, wie Scheidung und Scheidungsfolgen (z.B. Kindes-Unterhalt). Das bedeutet, dass ein erstes Gespräch mit einem Anwalt bei der Rechtsschutzversicherung eingereicht werden kann. Voraussetzung: Die Komponente für Ehe-Rechtsschutz wurde vorab zum Privatrechtsschutz dazugebucht. 

Diese Auskünfte und Ratschläge vom Anwalt sollen lediglich eine erste Orientierung geben. Der Anwalt wird sich dabei weder die Unterlagen des Ehepaars ansehen, noch Dokumente verfassen oder auf alle Details eingehen. Die Erstberatung findet mündlich statt. 

Für eine Erstberatung darf der Anwalt, laut Gebührenordnung, max. 190 € zzgl. Mehrwertsteuer in Rechnung stellen.

Eine außergerichtliche Einigung ist die günstigste Variante. Dafür müssen sich die Partner aber selbst einig werden.

Die meisten Ehen werden einvernehmlich geschieden. Sind sich beide Parteien über alle Punkte einig, kann die Scheidung auch außergerichtlich geregelt werden und danach nur noch vor Gericht ausgesprochen werden. Damit regeln die Partner die Scheidungsfolgen und nicht das Gericht. 

Die sogenannte Scheidungsfolgenvereinbarung ist ein Dokument in dem festgehalten wird, ob einer der Ehegatten einen Unterhalt bekommt, wie das Sorgerecht und das Umgangsrecht für die Kindern aussieht, wer in der gemeinsamen Wohnung bleibt, wie das Eigentum aufgeteilt wird usw. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass die Scheidungsfolgenvereinbarung notariell beurkundet werden muss. Vor der Verfassung einer solchen Vereinbarung, ist es empfehlenswert, dass jede Partei sich mit ihrem Anwalt berät, nicht nur die Partei, die die Scheidung eingereicht hat und die verpflichtet ist, einen Anwalt zu haben. Ziel ist, dass keiner der Partner in der Vereinbarung benachteiligt wird. Notare haben auch die Pflicht über die Folgen einer solchen Vereinbarung aufzuklären. 

Vorteilhaft ist eine außergerichtliche Einigung, weil sie das Verfahren abkürzt und somit auch deutlich Geld spart. Voraussetzung ist nur, dass die Partner sich selbst einigen können, auch gänzlich ohne die Vermittlung eines Mediators. Beratungskosten für Gespräche mit dem Anwalt über das Erstgespräch hinaus, sind in der Ehe-Rechtsschutz bei etlichen Anbietern enthalten.

Rechtsschutzversicherung gegen Scheidung: Warten Sie nicht zu lange!

Auch wenn Sie aktuell nicht an Scheidung denken, sobald die Situation in der Ehe belastend wird, sind 3 Jahre eine lange Wartezeit. Das bedeutet nämlich, erst 3 Jahre nach Abschluss der Rechtsschutzversicherung, übernehmen z.B. die ARAG und ConceptIF die Kosten einer Scheidung. 

Andererseits gehört die Rechtsschutzversicherung zu den eher hochpreisigen Versicherungen. Diese Beiträge über einen langen Zeitraum zu bezahlen, kann auch ganz schön ins Geld gehen. 

Friendsurance kommt als einziger Versicherungsmakler seinen Kunden entgegen und bietet Ihnen den Schadensfrei-Bonus für ihre Rechtsschutzversicherung an, ohne Zusatzkosten. Sie können bis zu 30% Bonus erhalten, jedes Jahr, wenn Sie die Versicherung nicht in Anspruch nehmen.

Die Wartezeit nach Abschluss der Rechtsschutzversicherung beträgt bis zu 3 Jahren 

Rund 84% der Ehescheidung erfolgen nach einem Trennungsjahr. Das ist der Normalfall, in dem beide Partner der Scheidung zustimmen

Wenn ein Ehepartner mit der Scheidung nicht einverstanden ist, kann die Ehe nur nach 3 Trennungsjahren geschieden werden. 

Es gibt auch Sonderfälle, sogenannte Härtfallentscheidungen, in denen Ehen auch nach unter einjährigem Getrenntleben aufgelöst werden, z.B. bei Morddrohungen durch den Partner, schwerem Drogenmissbrauch oder körperlicher Misshandlung im Beisein der Kinder. 

Die meisten Ehen werden nach einjähriger Trennung geschieden. Es gibt aber auch Ausnahmen.

Ganz konkret: Was muss ich beachten, damit die Rechtsschutzversiche-rung die Scheidungs-kosten übernimmt? 

Sprechen Sie vorher mit Ihrer Versicherung und erst danach mit Ihrem Anwalt

Rechtsschutzversicherung ist nicht gleich Rechtsschutzversicherung. Fragen Sie bei Ihrer Gesellschaft nach, ob eine gewisse Leistung von Ihrem Tarif abgedeckt wird. Das können die Berater am Telefon im Einzelfall am besten beantworten.

Wenn sich ein Rechtsstreit anbahnt, rufen Sie als erstes bei Ihrer Versicherung an. Häufig sind die Berater selbst Anwälte und können Ihnen erste rechtliche Hinweise zu Ihrem Fall geben.

Bevor Sie zum Anwalt gehen, beantragen Sie eine Leistungszusagevon der Versicherung. Wenn der Rechtsstreit Aussicht auf Erfolg hat und Ihre Rechtsschutzversicherung diese Leistung auch abdeckt, dann bekommen Sie eine Zusage der Kostenübernahme und können sie Ihrem Anwalt vorlegen.

Wenn der Anwalt selbst sich an den Versicherer wenden muss um eine Leistungszusage für die Kosten zu erhalten, erhebt der Anwalt häufig eine gesonderte Gebühr für diese Dienstleistung, die nicht von der Rechtsschutzversicherung übernommen wird.

Wenn Ihr Anwalt selbst mit der Versicherung Kontakt aufnehmen muss, fallen zusätzliche Gebühren an

Hinweis: Die Rechtsschutz für Scheidung kann nicht von der Steuer abgesetzt werden

Allein der Teil der Rechtsschutzversicherung der einen arbeitsrechtlichen Bezug hat, kann von der Steuer abgesetzt werden. Die Privatrechtsschutzversicherung, zu der auch die Rechtsschutzversicherung für Familien- und Erbrecht und die Ehe-Rechtsschutz dazugezählt wird, kann steuerlich nicht geltend gemacht werden.

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Die Rechtsschutz-versicherung übernimmt auch Scheidungskosten

Erfahren Sie, wie viel eine Scheidung kostet und wie weit im Voraus Sie eine Rechutsschutzversicherung abschließen müssen. 


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Die meisten Ehen werden nach einjähriger Trennung geschieden. Es gibt aber auch Ausnahmen. 

Rund 84% der Ehescheidung erfolgen nach einem Trennungsjahr. Das ist der Normalfall, in dem beide Partner der Scheidung zustimmen

Wenn ein Ehepartner mit der Scheidung nicht einverstanden ist, kann die Ehe nur nach 3 Trennungsjahren geschieden werden. 

Es gibt auch Sonderfälle, sogenannte Härtfallentscheidungen, in denen Ehen auch nach unter einjährigem Getrenntleben aufgelöst werden, z.B. bei Morddrohungen durch den Partner, schwerem Drogenmissbrauch oder körperlicher Misshandlung im Beisein der Kinder. 

 

Einige Anbieter im Schnellvergleich

 

Mediation wird zunehmend in Anspruch genommen, als Alternative zum Gerichtsverfahren

Ehen werden vor Gericht geschiedenWenn sich die Eheleute jedoch vorher einig werden, muss das Gericht die Scheidung und die Folgen nur noch aussprechen. Da viele Aspekte bedacht und geregelt werden müssen, gibt es auch viel Streitpotential. 

Finden die Paare nicht selbst zu einer Einigung, kann ein Mediator im Rahmen der Scheidung hinzugezogen werden. Dieser führt mit dem Scheidungspaar offene Gespräche. Ziel ist es, dem Paar zu einer Lösung zu verhelfen, die die höchstmögliche Akzeptanz findet. 

Im Unterschied zu einem Richter, trifft ein Mediator keine Entscheidung, sondern unterstützt nur bei der Entscheidungsfindung und berücksichtigt dabei die Interessen beider Parteien.

Mediation decken zunehmend viele Versicherer ab. Fragen Sie aber konkret nach, ob Ihr Rechtsschutz-Tarif die Mediationskosten auch bei Scheidung übernimmt.

Der Weg über den Mediator senkt meist die Scheidungskosten, weil ein Anwalt nur nötig wird, um die Scheidung einzureichen. Ansonsten werden aber Anwalts- und Gerichtskosten eingespart und die Dauer des Verfahrens ist deutlich geringer.

Eine außergerichtliche Einigung ist die günstigste Variante. Dafür müssen sich die Partner aber selbst einig werden.

Die meisten Ehen werden einvernehmlich geschieden. Sind sich beide Parteien über alle Punkte einig, kann die Scheidung auch außergerichtlich geregelt werden und danach nur noch vor Gericht ausgesprochen werden. Damit regeln die Partner die Scheidungsfolgen und nicht das Gericht. 

Die sogenannte Scheidungsfolgenvereinbarung ist ein Dokument in dem festgehalten wird, ob einer der Ehegatten einen Unterhalt bekommt, wie das Sorgerecht und das Umgangsrecht für die Kindern aussieht, wer in der gemeinsamen Wohnung bleibt, wie das Eigentum aufgeteilt wird usw. 

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass die Scheidungsfolgenvereinbarung notariell beurkundet werden muss

Vor der Verfassung einer solchen Vereinbarung, ist es empfehlenswert, dass jede Partei sich mit ihrem Anwalt berät, nicht nur die Partei, die die Scheidung eingereicht hat und die verpflichtet ist, einen Anwalt zu haben. 

Ziel ist, dass keiner der Partner in der Vereinbarung benachteiligt wird. Notare haben auch die Pflicht über die Folgen einer solchen Vereinbarung aufzuklären. 

Vorteilhaft ist eine außergerichtliche Einigung, weil sie das Verfahren abkürzt und somit auch deutlich Geld spart. 

Voraussetzung ist nur, dass die Partner sich selbst einigen können, auch gänzlich ohne die Vermittlung eines Mediators. Beratungskosten für Gespräche mit dem Anwalt über das Erstgespräch hinaus, sind in der Ehe-Rechtsschutz bei etlichen Anbietern enthalten.

 

Was kostet eine Scheidung überhaupt? Brauche ich die Rechtsschutzversicherung oder kann ich die Kosten selbst tragen? 

Es kommt darauf an... Die Details sind bei einer Rechtsschutzversicherung sehr wichtig

Das Thema Rechtsschutzversicherung allgemein und Rechtsschutzversicherung bei Scheidung im speziellen ist sehr komplex. 

Die Ehe-Rechtsschutzkomponente kann nur als Erweiterung der Privat-Rechtsschutzversicherung abgeschlossen werden. Sie gilt nur für verheiratete Paare, oder (bei einigen Anbietern) auch für Lebenspartnerschaften. 

Wenn es sich um einen Familientarif handelt, bekommen grundsätzlich beide Ehepartner die Anwaltskosten erstattet, sofern jeder einen Anwalt beauftragt. Die Gerichtsgebühren werden meist anteilig verteilt.

Wie haben wir die Tarife für Sie verglichen? Lernen Sie Stefanie kennen!

Leistungsmerkmale Wartezeit Selbstbeteiligung
Tarif: Arag Aktiv Komfort Familie
Privat-Rechtsschutz

- Mediation: bis 3.000 € pro Mediation, bis 6.000 € pro Kalenderjahr
- Erstberatung und außergerichtliche Beratung bis 250 €

Ehe-Rechtsschutz

- Gerichtlichen Rechtsschutz bei Scheidung und Scheidungsfolgen
(bis 30.000 € je Versicherungsfall)
- Privat-Rechtsschutz

3 Monate

- Ehe-Rechtsschutz

3 Jahre
- Selbstbehalt: 150 €

- Jahresbeitrag: 348,82 €

- Schadensfrei-Bonus:
Bei Schadensfreiheit gibt es bis zu 30% Bonus, jährlich
Tarif: ConceptIF Comfort
Privat-Rechtsschutz

- Mediation (bis 3.000 €)
- Erstberatung
- Kostenübernahme für über die Beratung hinausgehende Tätigkeiten des Anwalts / Mediators (bis 2.000 €)

Ehe-Rechtsschutz

- Gerichtlichen Rechtsschutz bei Scheidung und Scheidungsfolgen
(bis 2.500 €)
- Privat-Rechtsschutz

3 Monate

- Ehe-Rechtsschutz

3 Jahre
- Selbstbehalt: 150 €

- Jahresbeitrag: 143,59 €

- Schadensfrei-Bonus:
Bei Schadensfreiheit gibt es bis zu 12% Bonus, jährlich
Tarif: D.A.S. Premium Familie
- Erstberatung
- Kostenübernahme auch für eine Tätigkeit des Rechtsanwalts über das Erstberatungsgespräch hinaus (bis 1.000 €)
3 Monate - Selbstbehalt: 150 €

- Jahresbeitrag: 260,32 €

- Schadensfrei-Bonus:
Bei Schadensfreiheit gibt es bis zu 20% Bonus, jährlich
Streitwert Anwaltskosten eines Ehepartners Anwaltskosten des anderen Ehepartners Gerichtskosten Gesamt Prozesskosten 1. Instanz
3.000,00 € 621,78 € 621,78 € 324,00 € 1.567,56 €
4.000,00 € 773,50 € 773,50 € 381,00 € 1.928,00 €
5.000,00 € 925,23 € 925,23 € 438,00 € 2.288,46 €
6.000,00 € 1.076,95 € 1.076,95 € 495,00 € 2.648,90 €
7.000,00 € 1.228,68 € 1.228,68 € 552,00 € 3.009,36 €
8.000,00 € 1.380,40 € 1.380,40 € 609,00 € 3.369,80 €
9.000,00 € 1.532,13 € 1.532,13 € 666,00 € 3.730,26 €
10.000,00 € 1.683,85 € 1.683,85 € 723,00 € 4.090,70 €
12.000,00 € 1.820,70 € 1.820,70 € 801,00 € 4.442,40 €
14.000,00 € 1.957,55 € 1.957,55 € 879,00 € 4.794,10 €
16.000,00 € 1.957,55 € 1.957,55 € 879,00 € 4.794,10 €
18.000,00 € 2.094,40 € 2.094,40 € 957,00 € 5.145,80 €
20.000,00 € 2.231,25 € 2.231,25 € 1.035,00 € 5.497,50 €
22.000,00 € 2.231,25 € 2.231,25 € 1.035,00 € 5.497,50 €
24.000,00 € 2.368,10 € 2.368,10 € 1.113,00 € 5.849,20 €
26.000,00 € 2.591,23 € 2.591,23 € 1.218,00 € 6.400,46 €
28.000,00 € 2.591,23 € 2.591,23 € 1.218,00 € 6.400,46 €
30.000,00 € 2.591,23 € 2.591,23 € 1.218,00 € 6.400,46 €
32.000,00 € 2.814,35 € 2.814,35 € 1.323,00 € 6.951,70 €
34.000,00 € 2.814,35 € 2.814,35 € 1.323,00 € 6.951,70 €
36.000,00 € 3.037,48 € 3.037,48 € 1.428,00 € 7.502,96 €
38.000,00 € 3.037,48 € 3.037,48 € 1.428,00 € 7.502,96 €
40.000,00 € 3.037,48 € 3.037,48 € 1.428,00 € 7.502,96 €
45.000,00 € 3.260,60 € 3.260,60 € 1.533,00 € 8.054,20 €
50.000,00 € 3.483,73 € 3.483,73 € 1.638,00 € 8.605,46 €
55.000,00 € 3.736,60 € 3.736,60 € 1.998,00 € 9.471,20 €
60.000,00 € 3.736,60 € 3.736,60 € 1.998,00 € 9.471,20 €
65.000,00 € 3.736,60 € 3.736,60 € 1.998,00 € 9.471,20 €
70.000,00 € 3.989,48 € 3.989,48 € 2.358,00 € 10.336,96 €
80.000,00 € 3.989,48 € 3.989,48 € 2.358,00 € 10.336,96 €
90.000,00 € 4.242,35 € 4.242,35 € 2.718,00 € 11.202,70 €
100.000,00 € 4.495,23 € 4.495,23 € 3.078,00 € 12.068,46 €
125.000,00 € 4.748,10 € 4.748,10 € 3.438,00 € 12.934,20 €
150.000,00 € 5.253,85 € 5.253,85 € 4.158,00 € 14.665,70 €
175.000,00 € 5.759,60 € 5.759,60 € 4.878,00 € 16.397,20 €
200.000,00 € 6.012,48 € 6.012,48 € 5.238,00 € 17.262,96 €

Faustregel: So errechnen Sie ganz einfach den Streitwert einer Scheidung

Einkommen Frau Streitwert
Einkommen Frau Streitwert

Monatliches Nettoeinkommen des Mannes für 3 Monate

Monatliches Nettoeinkommen der Frau für 3 Monate

+

=

Für jeden Versorgungsvertrag den Sie haben, rechnen Sie nochmal 10% zum Streitwert dazu. Wenn Sie einen Riester-Vertrag haben und Ihr Partner eine Lebensversicherung ( = 2 Verträge), dann rechnen sie 20% zum Streitwert dazu.

Achtung

Verfahrenskostenhilfe beantragen bei Scheidung

Wer sich die Scheidungskosten nicht leisten kann, hat die Möglichkeit Verfahrenskostenhilfe zu beantragen

Paare, die am Existenzminimum leben (im Gesetz wird die Formulierung "bedürftig" verwendet), können meist die Gebühren für anwaltliche Dienstleistungen, die Gerichtsgebühren und etwaige Sachverständigerkosten nicht selbst aufbringen. Diesen Paaren greift der Staat unter die Arme, damit jeder Bürger gleichberechtigt sein Recht vor einem Gericht durchsetzen kann. 

Sie können, bei Einreichung des Scheidungsantrags, Verfahrenskostenhilfe beantragen. Zusätzlich besteht noch die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht zu beantragen. 

Voraussetzungen für diese staatliche Leistung ist das anrechenbare Einkommen, die Aussicht auf Erfolg und dass die Scheidungskosten nicht aus dem Unterhaltsanspruch, der evtl. gegenüber dem Partner gegenüber besteht, beglichen werden können.

Wem steht Verfahrenskostenhilfe zu? Muss diese zurückgezahlt werden?

Für Hartz IV Empfängerübernimmt der Staat die Kosten und diese müssen normalerweise nichts zurückzahlen.

Für Familien mit geringem Einkommen oder sehr hohen Schulden übernimmt der Staat entweder alle Kosten (Gericht und Anwalt) oder einen Teil davon

Vom Einkommen hängt es auch ab, ob Ihnen die Zahlung gänzlich erlassen wird, oder Sie die Kosten in Raten zurückzahlen müssen. 

Grundlage für die Einschätzung der Bedürftigkeit ist das anrechenbare Einkommen, also das Nettoeinkommen minus der laufenden Kosten wie Miete, Nebenkosten, Werbungskosten, Unterhalt für Kinder bzw. weitere Erwachsene oder anfallende Kreditraten.

Ob Sie unter die Regelungen fallen und Verfahrenskostenhilfe (auch genannt Prozesskostenhilfe) beantragen können, gibt Ihnen der folgende Rechner Aufschluss.

Voraussetzungen Verfahrenskostenhilfe

Die Gebühren wurden nach RVG/GKG berechnet. Nur die erste Instanz wurde berücksichtigt. Wenn der Gerichtsprozess auch in die 2. (Berufung) und 3. Instanz (Revision) geht, erhöhen sich die Kosten um ein vielfaches. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Antragsteller Scheidung

Gemeinsam eingereicht

Von Frauen eingereicht

Von Männern eingereicht

Welche Rechtsschutzversicherung kann von der Steuer abgesetzt werden?

Allein der Teil der Rechtsschutzversicherung der einen arbeitsrechtlichen Bezug hat, kann von der Steuer abgesetzt werden. Das wäre dann die Berufs-Rechtsschutz. Der Beitrag dafür wird von den Versicherern meist auch separat ausgewiesen.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Angaben für das Jahr 2014.

Antragsteller der Scheidung

Der folgende Vergleich soll nur eine grobe Übersicht einiger Tarife bieten. Die Rechtsschutzversicherung wird aus verschiedenen Bausteinen zusammengestellt, je nach Ihrem persönlichen Bedarf. 

Beraten Sie sich bei Fragen und vor Abschluss einer Rechtsschutzversicherung immer mit Ihrem Makler oder einem Kundenberater. Gern schicken wir Ihnen auch Informationen zu!

Beispiel: Unser folgendes Vergleichsbeispiel gilt für Stefanie, 40 Jahre alt, Angestellte. Sie will eine Privat- und Berufs-Rechtsschutz mit Ehe-Rechtsschutz Komponente abschließen. Sie hat keine Vorversicherung und war bisher schadensfrei (hatte keinen Rechtsstreit oder rechtliche Auseinandersetzungen).

Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Mediation wird zunehmend in Anspruch genommen, als Alternative zum Gerichtsverfahren

Ehen werden vor Gericht geschiedenWenn sich die Eheleute jedoch vorher einig werden, muss das Gericht die Scheidung und die Folgen nur noch aussprechen. Da viele Aspekte bedacht und geregelt werden müssen, gibt es auch viel Streitpotential. 

Finden die Paare nicht selbst zu einer Einigung, kann ein Mediator im Rahmen der Scheidung hinzugezogen werden. Dieser führt mit dem Scheidungspaar offene Gespräche. Ziel ist es, dem Paar zu einer Lösung zu verhelfen, die die höchstmögliche Akzeptanz findet. 

Im Unterschied zu einem Richter, trifft ein Mediator keine Entscheidung, sondern unterstützt nur bei der Entscheidungsfindung und berücksichtigt dabei die Interessen beider Parteien.

Mediation decken zunehmend viele Versicherer ab. Fragen Sie aber konkret nach, ob Ihr Rechtsschutz-Tarif die Mediationskosten auch bei Scheidung übernimmt.

Der Weg über den Mediator senkt meist die Scheidungskosten, weil ein Anwalt nur nötig wird, um die Scheidung einzureichen. Ansonsten werden aber Anwalts- und Gerichtskosten eingespart und die Dauer des Verfahrens ist deutlich geringer.

Teuer, jedoch manchmal nötig: Der Gerichtsprozess. Greift die Rechtsschutzversicherung auch hier?

Zu Gerichtsprozessen kommt es meist, wenn sich die Paare über finanzielle Aspekte der Scheidung und das kindliche Sorge- und Besuchsrecht nicht einig werden können.

Der Tarif der ARAG schlägt mit rund 350 € im Jahr alles andere als günstig zu Buche. Er ist aber auch einer der wenigen Tarife, der in Frage kommt, wenn Sie sich auch gegen hohe Gerichtskosten im Falle einer Scheidung absichern wollen.

Warum sind Rechtsschutzversicherungen die in Ehesachen die Gerichtskosten übernehmen, so teuer? Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich dazu kommt, dass der Versicherer zahlen muss, ist bei Scheidungen sehr hoch. Ebenfalls hoch sind die Verfahrenskosten, die die Versicherungsgesellschaft übernehmen muss. Das wiederum spiegelt sich in den Beiträgen wieder. 

Welche Anwalts- und Gerichtskosten bei einer Scheidung auf Sie zukommen könnten, entnehmen Sie der unten stehenden Tabelle.

Die meisten Eheleute lassen sich im Alter von 45 bis 50 Jahren scheiden

Seit dem Jahr 2000 entwickelt sich der Trend in Deutschland dazu, dass die Ehepartner sich immer später zu einer Scheidung durchringen. Das passiert jedoch in dem Kontext, dass auch immer später geheiratet wird.

Einige Anbieter im Schnellvergleich

Wenn die Situation in der Ehe schon sehr belastend ist, dann sind 3 Jahre eine lange Wartezeit. Das bedeutet nämlich, erst 3 Jahre nach Abschluss der Rechtsschutzversicherung, übernehmen z.B. die ARAG und ConceptIF die Kosten einer Scheidung. 

Andererseits gehört die Rechtsschutzversicherung zu den eher hochpreisigen Versicherungen. Diese Beiträge über einen langen Zeitraum zu bezahlen, kann auch ganz schön ins Geld gehen. 

Friendsurance kommt als einziger Versicherungsmakler seinen Kunden entgegen und bietet Ihnen den Schadensfrei-Bonus für ihre Rechtsschutzversicherung an, ohne Zusatzkosten. Sie können bis zu 30% Bonus erhalten, jedes Jahr, wenn Sie die Versicherung nicht in Anspruch nehmen.

Die Wartezeit nach Abschluss der Rechtsschutzversicherung beträgt bis zu 3 Jahren 

Seit dem Jahr 2000 entwickelt sich der Trend in Deutschland dazu, dass die Ehepartner sich immer später zu einer Scheidung durchringen. Das passiert jedoch in dem Kontext, dass auch immer später geheiratet wird.

Die meisten Eheleute lassen sich im Alter von 45 bis 50 Jahren scheiden

Das Thema Rechtsschutzversicherung allgemein und Rechtsschutzversicherung bei Scheidung im speziellen ist sehr komplex. 

Die Ehe-Rechtsschutzkomponente kann nur als Erweiterung der Privat-Rechtsschutzversicherung abgeschlossen werden. Sie gilt nur für verheiratete Paare, oder (bei einigen Anbietern) auch für Lebenspartnerschaften. 

Wenn es sich um einen Familientarif handelt, bekommen grundsätzlich beide Ehepartner die Anwaltskosten erstattet, sofern jeder einen Anwalt beauftragt. Die Gerichtsgebühren werden meist anteilig verteilt.

Es kommt darauf an... Die Details sind bei einer Rechtsschutzversicherung sehr wichtig

Der folgende Vergleich soll nur eine grobe Übersicht einiger Tarife bieten. Die Rechtsschutzversicherung wird aus verschiedenen Bausteinen zusammengestellt, je nach Ihrem persönlichen Bedarf. 

Beraten Sie sich bei Fragen und vor Abschluss einer Rechtsschutzversicherung immer mit Ihrem Makler oder einem Kundenberater. Gern schicken wir Ihnen auch Informationen zu!

Beispiel: Unser folgendes Vergleichsbeispiel gilt für Stefanie, 40 Jahre alt, Angestellte. Sie will eine Privat- und Berufs-Rechtsschutz mit Ehe-Rechtsschutz Komponente abschließen. Sie hat keine Vorversicherung und war bisher schadensfrei (hatte keinen Rechtsstreit oder rechtliche Auseinandersetzungen).

Wie haben wir die Tarife für Sie verglichen? Lernen Sie Stefanie kennen!

Die meisten Ehen werden nach einjähriger Trennung geschieden. Es gibt aber auch Ausnahmen. 

Rund 84% der Ehescheidung erfolgen nach einem Trennungsjahr. Das ist der Normalfall, in dem beide Partner der Scheidung zustimmen

Wenn ein Ehepartner mit der Scheidung nicht einverstanden ist, kann die Ehe nur nach 3 Trennungsjahren geschieden werden. 

Es gibt auch Sonderfälle, sogenannte Härtfallentscheidungen, in denen Ehen auch nach unter einjährigem Getrenntleben aufgelöst werden, z.B. bei Morddrohungen durch den Partner, schwerem Drogenmissbrauch oder körperlicher Misshandlung im Beisein der Kinder. 

Was kostet eine Scheidung überhaupt? Brauche ich die Rechtsschutzversicherung oder kann ich die Kosten selbst tragen? 

Grundsätzlich gilt: Die Kosten einer Scheidung hängen von Ihrem monatlichen Einkommen und Ihrer Altersvorsorge ab und die Mindestgebühren sind gesetzlich festgelegt. Der Mindeststreitwert beträgt 3.000 €. 

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Wer sich die Scheidungskosten nicht leisten kann, hat die Möglichkeit Verfahrenskostenhilfe zu beantragen

Paare, die am Existenzminimum leben (im Gesetz wird die Formulierung "bedürftig" verwendet), können meist die Gebühren für anwaltliche Dienstleistungen, die Gerichtsgebühren und etwaige Sachverständigerkosten nicht selbst aufbringen. Diesen Paaren greift der Staat unter die Arme, damit jeder Bürger gleichberechtigt sein Recht vor einem Gericht durchsetzen kann. 

Sie können, bei Einreichung des Scheidungsantrags, Verfahrenskostenhilfe beantragen. Zusätzlich besteht noch die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht zu beantragen. 

Voraussetzungen für diese staatliche Leistung ist das anrechenbare Einkommen, die Aussicht auf Erfolg und dass die Scheidungskosten nicht aus dem Unterhaltsanspruch, der evtl. gegenüber dem Partner gegenüber besteht, beglichen werden können.

Wem steht Verfahrenskostenhilfe zu? Muss diese zurückgezahlt werden?

Für Hartz IV Empfängerübernimmt der Staat die Kosten und diese müssen normalerweise nichts zurückzahlen.

Für Familien mit geringem Einkommen oder sehr hohen Schulden übernimmt der Staat entweder alle Kosten (Gericht und Anwalt) oder einen Teil davon

Vom Einkommen hängt es auch ab, ob Ihnen die Zahlung gänzlich erlassen wird, oder Sie die Kosten in Raten zurückzahlen müssen. 

Grundlage für die Einschätzung der Bedürftigkeit ist das anrechenbare Einkommen, also das Nettoeinkommen minus der laufenden Kosten wie Miete, Nebenkosten, Werbungskosten, Unterhalt für Kinder bzw. weitere Erwachsene oder anfallende Kreditraten.

Ob Sie unter die Regelungen fallen und Verfahrenskostenhilfe (auch genannt Prozesskostenhilfe) beantragen können, gibt Ihnen der folgende Rechner Aufschluss.

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Streitwert

Gemeinsames Einkommen für 3 Monate

Streitwert Gesamt Prozesskosten 1. Instanz
3.000,00 € 1.567,56 €
4.000,00 € 1.928,00 €
5.000,00 € 2.288,46 €
6.000,00 € 2.648,90 €
7.000,00 € 3.009,36 €
8.000,00 € 3.369,80 €
9.000,00 € 3.730,26 €
10.000,00 € 4.090,70 €
12.000,00 € 4.442,40 €
14.000,00 € 4.794,10 €
16.000,00 € 4.794,10 €
18.000,00 € 5.145,80 €
20.000,00 € 5.497,50 €
22.000,00 € 5.497,50 €
24.000,00 € 5.849,20 €
26.000,00 € 6.400,46 €
28.000,00 € 6.400,46 €
30.000,00 € 6.400,46 €
32.000,00 € 6.951,70 €
34.000,00 € 6.951,70 €
36.000,00 € 7.502,96 €
38.000,00 € 7.502,96 €
40.000,00 € 7.502,96 €
45.000,00 € 8.054,20 €
50.000,00 € 8.605,46 €
55.000,00 € 9.471,20 €
60.000,00 € 9.471,20 €
65.000,00 € 9.471,20 €
70.000,00 € 10.336,96 €
80.000,00 € 10.336,96 €
90.000,00 € 11.202,70 €
100.000,00 € 12.068,46 €
125.000,00 € 12.934,20 €
150.000,00 € 14.665,70 €
175.000,00 € 16.397,20 €
200.000,00 € 17.262,96 €
  • Die Rechtsschutzversicherung übernimmt auch Kosten rund um eine Scheidung. Dafür müssen Sie vorher eine Ehe-Rechtsschutz Komponente zu Ihrer Privat-Rechtsschutzversicherung dazu buchen.
  • Kosten die ein Gerichtsverfahren mit sich bringt, übernehmen bei Scheidung nur ganz wenige Anbieter.
  • Eine einvernehmliche Scheidung oder eine Mediation die zu einer Einigung verhilft, spart Zeit und Geld.
  • Die Wartezeit nach Abschluss der Ehe-Rechtsschutzversicherung beträgt bis zu 3 Jahren.
  • Fragen Sie bei der Versicherung, ob die Kosten übernommen werden, bevor Sie zum Anwalt gehen.
  • Die Kosten einer Scheidung hängen von Ihrem monatlichen Einkommen und Ihrer Altersvorsorge ab.
  • Können Sie die Kosten für eine Scheidung nicht selbst aufbringen, haben Sie die Möglichkeit Verfahrenskostenhilfe zu beantragen.

 

Das Wichtigste in Kürze

 

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Rechtsschutzversicherung übernimmt auch Kosten rund um eine Scheidung. Dafür müssen Sie vorher eine Ehe-Rechtsschutz Komponente zu Ihrer Privat-Rechtsschutzversicherung dazu buchen.
  • Kosten die ein Gerichtsverfahren mit sich bringt, übernehmen bei Scheidung nur ganz wenige Anbieter.
  • Eine einvernehmliche Scheidung oder eine Mediation die zu einer Einigung verhilft, spart Zeit und Geld.
  • Die Wartezeit nach Abschluss der Ehe-Rechtsschutzversicherung beträgt bis zu 3 Jahren.
  • Fragen Sie bei der Versicherung, ob die Kosten übernommen werden, bevor Sie zum Anwalt gehen.
  • Die Kosten einer Scheidung hängen von Ihrem monatlichen Einkommen und Ihrer Altersvorsorge ab.
  • Können Sie die Kosten für eine Scheidung nicht selbst aufbringen, haben Sie die Möglichkeit Verfahrenskostenhilfe zu beantragen.

Wartezeit und Kosten

Die Ehe-Rechtsschutzversicherung

Die Ehe-Rechtsschutzversicherung

Wartezeit und Kosten

Finanzielle Auseinandersetzungen bei Scheidung

Welche Rolle spielten finanzielle Auseinandersetzungen bei Ihrem Scheidungsverfahren?

Durchschnittliches Alter bei Scheidung

Quelle: Statistisches Bundesamt

Durchschnittliches Alter bei Scheidung (2015)

Quelle: CosmosDirekt, Forsa Umfrage Juni 2015

Rechtsschutzversicherung Gerichtskosten bei Scheidung
Rechtsschutzversicherung Mediation bei Scheidung
Einvernehmliche Scheidung
Erstberatung Anwalt

Die Privatrechtsschutzversicherung, zu der auch die Rechtsschutzversicherung für Familien- und Erbrecht und die Ehe-Rechtsschutz dazugezählt wird, kann steuerlich nicht geltend gemacht werden.

Hinweis: Die Rechtsschutz für Scheidung kann nicht von der Steuer abgesetzt werden

 

Rechtsschutzversicherung gegen Scheidung: Warten Sie nicht zu lange!

 

Erstberatung beim Anwalt
Einvernehmliche Scheidung
Rechtsschutzversicherung Mediation bei Scheidung
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Einkommenssicherung